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Das Dynamikranking 2007

Klicken Sie auf Ihr Bundesland, um alle Stärken und Schwächen zu vergleichen.

  1. Sachsen
  2. Thüringen
  3. Sachsen-Anhalt
  4. Berlin
  5. Brandenburg
  6. Bremen
  7. Niedersachsen
  8. Rheinland-Pfalz
  9. Saarland
  10. Baden-Württemberg
  11. Nordrhein-Westfalen
  12. Hessen
  13. Schleswig-Holstein
  14. Bayern
  15. Mecklenburg-Vorpommern
  16. Hamburg
Der Politik-Check-Schule der INSM

Der Bildungsmonitor 2007 - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

Der Bildungsmonitor 2007 von der Initiative Neue Sozaile Marktwirtschaft SachsenSachsen – Verbesserung um 16,2 Punkte
(2004 - 2007)

Sachsen ist Bestands- und Dynamik-Sieger

Sachsen verbessert sich zwischen 2004 und 2007 um 16,2 Punkte und belegt damit den Dynamik-Platz 1 in der wissenschaftlichen Bildungsstudie “Bildungsmonitor 2007“, die vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) 2007 zum vierten Mal erstellt wurde. Diese umfassende Analyse des föderalen Bildungssystems in Deutschland bewertet anhand von 13 Handlungsfeldern und mehr als 100 Indikatoren (Datenstand 2005), inwieweit das Bildungssystem eines Bundeslandes einen Beitrag zu mehr Wachstum leistet.

Sachsen schneidet im Vergleich zum Bundesdurchschnitt 2004 in allen 13 Handlungsfeldern gut ab. In fünf Handlungsfeldern erreicht Sachsen sogar sehr gute Ergebnisse. Positiv zu bewerten am Bildungssystem sind eine hohe Schulqualität, eine hohe Zeiteffizienz, gute Betreuungsbedingungen sowie eine gute Förderinfrastruktur und eine hohe Internationalisierung. Im Vergleich zum Bedarf der Wirtschaft ragt Sachsen durch eine hohe Ausbildungsleistung in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) heraus.

Insgesamt konnte sich Sachsen gegenüber dem Bildungsmonitor 2006 deutlich verbessern, im Durchschnitt aller Handlungsfelder um 3,5 Punkte. Die größten Verbesserungen wurden in den Handlungsfeldern Zeiteffizienz (+15,6 Punkte), Ausgabenpriorisierung (+9,3) und berufliche Bildung (+7,7) erreicht. Zusammen mit dem Freistaat bilden Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern das Führungsquartett im Leistungsfähigkeitstest der Bildungssysteme. Eine breite Verfolgergruppe um das Saarland, Niedersachsen, Berlin, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Schleswig-Holstein sowie Brandenburg, Bremen, Sachsen-Anhalt und NRW liegt bereits oberhalb des Bundesdurchschnitts aus dem Jahr 2004. Somit zeigt sich insgesamt ein klarer Verbesserungs-Trend über alle Bundesländer hinweg. Mecklenburg-Vorpommern bildet beim Bildungsmonitor 2007 das Schlusslicht.

Einzelne Handlungsfelder im Überblick

Schulqualität:

Wie aus dem letzten PISA-Test bereits bekannt, erreichen die Schüler in Sachsen hohe Kompetenzwerte. In diesem Handlungsfeld gibt es keine neuen Daten gegenüber dem Bildungsmonitor 2006.

Betreuungsbedingungen:

Die Schüler-Lehrer-Relation an Grundschulen war im Jahr 2005 mit 14,6 nach Sachsen-Anhalt die zweitbeste in Deutschland (Bundesdurchschnitt: 19,9). Auch in den anderen Bereichen bietet das sächsische Bildungssystem den Bildungseinrichtungen sehr gute Bedingungen, um Schüler in Kleingruppen individuell zu fördern.

MINT:

Sachsen ist und bleibt die Ingenieurschmiede in Deutschland. Während zwischen März 2000 und März 2005 die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ingenieure von rund 36.500 auf rund 31.900 gesunken ist, ist im gleichen Zeitraum die Zahl der Ingenieurabsolventen an sächsischen Hochschulen deutlich gestiegen und beträgt im Jahr 2005 rund 2800. Damit kommen auf 100 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Ingenieure rund 8,8 Ingenieurabsolventen — ein einsamer Spitzenwert in Deutschland. Der Bundesdurchschnitt dieser Kennzahl beträgt 5,3. Sachsen ist damit nicht dafür verantwortlich zu machen, dass in Deutschland aufgrund des Ingenieurmangels gegenwärtig Wertschöpfungsverluste in Milliarden-Höhe zu beklagen sind.

Förderinfrastruktur:

Im bundesdeutschen Vergleich überzeugt Sachsen durch eine gute Ganztagsinfrastruktur und bietet damit gute Förderbedingungen. So wurden im Jahr 2005 beispielsweise 57,1 Prozent der Grundschüler an Ganztagsschulen unterrichtet (Bundesdurchschnitt: 9,5 Prozent).

Forschungsorientierung:

Je 100 Professoren wurden in Sachsen im Jahr 2005 4,1 Habilitationsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Die Habilitationsquote liegt damit unter dem Bundesdurchschnitt von 5,4. Ebenso ist der Anteil der Promotionen bezogen auf alle Hochschulabsolventen im Freistaat niedriger als im Bundesdurchschnitt.

Das vollständige Profil als PDF-Download

Hier finden Sie alle Informationen über Sachsen. Laden Sie das komplette Profil und eine Tabelle mit allen Indikatoren und Vergleichswerten herunter.


Das Dynamikranking 2007 nach Einzelindikatoren

Wie hat sich Ihr Bundesland zwischen den Bildungsmonitoren 2004 und 2007 verändert? Vergleichen Sie anhand von 39 Einzelindikatoren - von A wie abgebrochene Ausbildungen bis P wie PISA-Test.

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Ronald Voigt
Telefon: 0221 / 4981-418

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