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Das Dynamikranking 2011

Klicken Sie auf Ihr Bundesland, um alle Stärken und Schwächen zu vergleichen.

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Der Bildungsmonitor 2009 - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

Methodik des Bildungsmonitors 2009

Die Studie vergleicht die Bildungssysteme der 16 deutschen Bundesländer an Hand von 102 Indikatoren. Diese werden 13 bildungspolitischen Handlungsfeldern (mehr dazu im Glossar) zugeordnet. Mit einem linearen Standardisierungsverfahren werden die Variablen, die unterschiedliche Skalierungen aufweisen, in eine Punkteskala 0 bis 100 “übersetzt” und so vergleichbar gemacht. Die verwendeten Indikatoren wurden unter anderem von den Statistischen Landesämtern der Bundesländer und der OECD erhoben und stammen mehrheitlich aus dem Jahr 2006, dem aktuellsten statistisch erhobenen Kalenderjahr, das derzeit vorliegt.

Das so genannte Dynamik-Ranking vergleicht die Länder in Bezug auf die Veränderungen bei einzelnen Handlungsfeldern zwischen dem Bildungsmonitor 2008 und dem Bildungsmonitor 2009. Alle hier dokumentierten Veränderungswerte sind Punktwerte.

Das so genannte Bestands-Ranking vergleicht die Länder an Hand der absoluten Zahlen zum im aktuellen Bildungsmonitor betrachteten Zeitraum. Alle Werte werden hier in den entsprechenden Einheiten angegeben: Prozent, Euro, etc.

Zum Benchmarking

Der Bildungsmonitor hat das Ziel, auf Basis von 13 Handlungsfeldern die Bildungssysteme der 16 deutschen Bundesländer einem systematischen Benchmarking zu unterziehen. Da Bildung als ein kumulativer Prozess aufgefasst werden muss, werden die vier Bildungsbereiche: Elementar-, Primar-, Sekundar- und Tertiärbereich betrachtet.

Auf diese Weise wird zum einen die gesamte Zeitachse von der Vorschule bis zur Universität und beruflichen Weiterbildung berücksichtigt. Auf der anderen Seite erlaubt der der Studie zugrunde liegende Ansatz Rückschlüsse darauf, welche Stärken und Schwächen das jeweilige Bundesland – im Vergleich zu den anderen – in den einzelnen Handlungsfeldern aufweist. Muster sowie Stärken/Schwächen-Profile werden somit sichtbar.

Die Qualität, die Effizienz und die Effektivität eines Bildungssystems können mittels Indikatoren erfasst und evaluiert werden (Kurz, 2005, 427 ff.; Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2008, 1ff.). Diese Zielsetzung wird im Bildungsmonitor 2008 umgesetzt, indem die humankapitaltheoretisch begründeten Bildungsziele als Handlungsfelder formuliert werden. Die konkrete Methodik bei der aktuellen Studie ist ebenso wie bei früheren Bildungsmonitor-Studien somit das indikatorengestützte Benchmarking.

Das Benchmarking dient einerseits dazu, unterschiedliche Ziele, Institutionen und Untersuchungsobjekte miteinander vergleichbar zu machen. Zu diesem Zweck werden die einzelnen Aspekte der Bildungssysteme der 16 deutschen Bundesländer mit Hilfe der insgesamt 102 Input- und Outputindikatoren operationalisiert und standardisiert. Zwischen den Input-/Prozessvariablen und dem Output wird kein monokausaler Zusammenhang vorausgesetzt. Vielmehr werden die Zusammenhänge als ein komplexes Zusammenspiel aller Faktoren betrachtet, das in seiner systemischen Gesamtheit gesehen werden muss (Kurz, 2005, 427 ff.; Klein/Hüchtermann, 2003, 93 ff.; Descy/Tessaring, 2006, 135ff.).

Das Benchmarking kann der Bildungspolitik Entscheidungshilfen geben und aufzeigen, in welchen Bereichen bildungspolitisches Handeln besonders dringend geboten ist. Es gibt Aufschluss über mögliche Ansatzpunkte für bildungspolitische Reformbemühungen, damit die bildungsökonomischen Ziele realisiert werden können (OECD, 2006a, 19; Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2008, 3).

Die Methodik des Benchmarking als Bewertungssystem für Vergleiche von Bildungssystemen wird häufig hinterfragt, weil nicht messbare Tatbestände, die ebenfalls auf die Zielgröße einwirken, unberücksichtigt bleiben. Der Wert der Methodik des Benchmarkings wird dadurch aber nicht eingeschränkt. Basierend auf seinen Ergebnissen kann für jedes Land eine passgenaue Lösung zur Lösung der aufgezeigten Probleme entwickelt werden (Descy/ Tessaring, 2006, 157). In Abhängigkeit der Ausgangssituation können spezifische Ziele definiert werden. Ein Benchmarking kann zudem die Fortschritte beim Grad der Zielerreichung dokumentieren, wenn das Bewertungsverfahren einen zeitlichen Vergleich ermöglicht.

Die Auswahl der in den Handlungsfeldern verwendeten Kennziffern entspricht im Großen und Ganzen dem Indikatoren-Set der Bildungsmonitor-Studie 2007. Da die Auswahl von Bildungsindikatoren grundsätzlich von der eigenen Zielsetzung bestimmt wird (Meyer, 2004, 11) und sich in der vorliegenden Studie konzeptionell-methodische Weiterentwicklungen ergaben, wird die Indikatorenliste regelmäßig überarbeitet. Bei der Auswahl und Modifizierung der Indikatoren orientierte man sich nach folgenden Grundsätzen (vergleiche auch Anforderungen an Indikatoren-Auswahl bei Meyer, 2004, 24; Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2008, 4f.):

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